Dissident Marxism and Utopian Eco-Socialism in the German Democratic Republic

The Intellectual Legacies of Rudolf Bahro, Wolfgang Harich, and Robert Havemann

Historical Materialism Book Series, Band 306, Brill 2024

Rudolf Bahro, Wolfgang Harich and Robert Havemann were probably the best-known critics of the GDR’s ruling Socialist Unity Party. Yet they saw themselves as Marxists, and their demands extended far beyond a democratisation of real socialism. When environmental issues became more important in the West in the 1970s, the Party treated it as an ideological manoeuvre of the class enemy. The three dissidents saw things differently: they combined socialism and ecology, adopting a utopian perspective frowned upon by the state. In …

Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop

Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?

Helle Panke e.V. (Hg.): „hefte zur ddr-geschichte“, Heft 154, Berlin 2021, 55 Seiten, 3 Euro

Inhalt

1. Einleitung
2. Gert Prokop – Leben und Werk
3. Science Fiction vs. Utopie? Begriffe und Abgrenzungen
4. Forschungsstand und einige Worte zur DDR-SF
4.1. DDR-Utopiegeschichte – Abriss
4.2. Warum führt die DDR-SF ein akademisches Nischendasein?
4.3. Der Forschungsstand zu Gert Prokop
5. Prokops dystopische Kriminalgeschichten als klassische Utopie gelesen
6. Prokops Geschichten als Kritik an SED und MfS?
7. Zur Rezeption
8. Schlussbemerkungen

————————-

„Wenn unsere Vorfahren geahnt hätten, wie finster die Zukunft in den STAATEN werden würde“, kommentierte …

Auf Utopias Spuren

Utopie und Utopieforschung. Festschrift für Richard Saage zum 75. Geburtstag

Herausgeber: Amberger, Alexander und Möbius, Thomas 

Erscheinungsdatum: 13. Dezember 2016
430 Seiten, Verlag VS Springer, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-14045-8, 69,99 Euro.

Vor 500 Jahren, 1516, erschien Thomas Morus’ „Utopia“. Der Text machte Furore. Er begründete eine politisch-literarische Gattung und wurde zum Namensgeber einer Tradition des politischen Denkens. 
Im Laufe der fünf Jahrhunderte mehrfach totgesagt, hat sich die Utopie immer wieder erneuert und ist nach
wie vor lebendig. Ihre Formen reichen vom klassischen Staatsroman über Architektur, Film und Musik bis zu konkreten Umsetzungsversuchen als gelebte Utopie; ihre Intentionen von Kritik über politische

Bahro – Harich – Havemann

Marxistische Systemkritik und politische Utopie in der DDR
1. Aufl. 2014, 332 Seiten, Festeinband
ISBN: 978-3-506-77982-3
EUR 39,90

bhh
 

Die Grenzen ungebremsten Wirtschaftswachstums wurden nach 1970 auch von der DDR-Opposition diskutiert. Im Ergebnis entstanden drei Öko-Utopien, die – bei aller Sperrigkeit – erstaunlich relevante Fragen aufwerfen.

Rudolf Bahro, Wolfgang Harich und Robert Havemann waren die wohl bekanntesten SED-Kritiker in der DDR. Dabei verstanden sie sich als Marxisten und ihre Forderungen reichten weit über eine Demokratisierung des Realsozialismus hinaus. Als in den siebziger Jahren im Westen die Umweltfrage wichtiger wurde, hielt die SED das für  ein ideologisches

Der konstruierte Dissident: Wolfgang Harich und seine Rolle als Oppositioneller

in: Alexander Amberger/Andreas Heyer: Der konstruierte Dissident. Wolfgang Harichs Weg zu einem undogmatischen Marxismus, Helle Panke e.V. (Hg.): Hefte zur DDR-Geschichte, Nr. 127, November 2011

INHALT

Alexander Amberger
Der konstruierte Dissident: Wolfgang Harich und seine Rolle als Oppositioneller
1. Im Kollisionsfeld von Interessen
2. Der „Fall“ Harich(s)
3. „… gebranntes Kind scheut das Feuer“
4. Vom Angeklagten zum Verteidiger
5. Dissident oder Opportunist? Eine Einschätzung
Quellenverzeichnis

Andreas Heyer:
Harichs Weg zu einem undogmatischen Marxismus 1946-1956
1. Einleitung
2. Auf Linie
3. Gegen den Strom
a) Brecht und die „volksfremde Dekadenz“
b) Heine und das Erbe der DDR
4. Gegen …