Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, Beitrag vom 16.03.2021
Alexander Amberger im Gespräch mit Max Oppel
„Man hockt in seinen vier Wänden, braucht sich überhaupt nicht mehr vom Fleck zu rühren: Geschäfte, Arbeit, Bildung, Entspannung, alles via Bildschirm, sogar Sex und Partnervermittlung. Irgendwann hört man auf, die anderen zu besuchen und lebt mit den Welten, die die Videowände so bereitwillig ins Haus senden.“
Das ist nicht etwa ein Corona-Tagebuch, sondern ein mehr als 40 Jahre alter Text von Gert Prokop, Science-Fiction- und Krimiautor aus der DDR. Seine Bücher waren lange vor dem heutigen Boom der dystopischen Erzählungen Bestseller, nur scheint er heute vergessen, …