Sciene-Fiction in der DDR: „Die Dystopie selbst war nicht gewollt“

Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, Beitrag vom 16.03.2021
Alexander Amberger im Gespräch mit Max Oppel

„Man hockt in seinen vier Wänden, braucht sich überhaupt nicht mehr vom Fleck zu rühren: Geschäfte, Arbeit, Bildung, Entspannung, alles via Bildschirm, sogar Sex und Partnervermittlung. Irgendwann hört man auf, die anderen zu besuchen und lebt mit den Welten, die die Videowände so bereitwillig ins Haus senden.“

Eine Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop, Vortrag zum Nachhören

Vortrag vom 25. August 2020 beim „Helle Panke“ e.V. Berlin,
Referent: Dr. Alexander Amberger (Politikwissenschaftler, forscht u.a. zur Geschichte politischer Utopien)
Moderation: Dr. des Birgit Ziener

„Man hockt in seinen vier Wänden, braucht sich überhaupt nicht mehr vom Fleck zu rühren: Geschäfte und Einkauf, Börse und Arbeitsmarkt, schon ein Großteil der Arbeit selbst, Informationen, Bildung, Entspannung, alles via Bildschirm, sogar Sex und Partnervermittlung. Irgendwann hört man auf, die anderen wenigstens noch per Communicator zu besuchen, und lebt mit den Welten, die die Videowände so bereitwillig ins Haus senden.“

WDR-Zeitzeichen-Feature zum 25. Todestag Wolfgang Harichs am 15.3.2020

Wolfgang Harich, DDR-Philosoph (Todestag 15.03.1995), WDR ZeitZeichen 15.03.2020, 14:43 Min. Verfügbar bis 16.03.2030, WDR 5
Der „idente Querdenker“ Wolfgang Harich wollte eine andere DDR. Als er 1956 einen „besonderen deutschen Weg zum Sozialismus“ forderte, inklusive Wiedervereinigung als neutraler Staat, verurteilte ihn die DDR-Justiz zu 10 Jahren Haft.
Autor: Christoph Vormweg

Im Feature komme ich u.a. zu Wort.