Im Morgenmagazin auf Radio Corax führte der Moderator Lukas Holfeld am 20. Juli 2017 ein Gespräch über die Utopie im Allgemeinen und den Sammelband „Auf Utopias Spuren“ im Speziellen.
Das Gespräch kann hier nachgehört werden.…
Im Morgenmagazin auf Radio Corax führte der Moderator Lukas Holfeld am 20. Juli 2017 ein Gespräch über die Utopie im Allgemeinen und den Sammelband „Auf Utopias Spuren“ im Speziellen.
Das Gespräch kann hier nachgehört werden.…
Autoreferat zum Vortrag vom 15. September 2016 im Bundesarchiv Berlin.
abgedruckt in: Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft 51.
Im Vortrag wurden die Ergebnisse meiner Ende 2014 bei Schöningh erschienenen Dissertation zum Thema „Bahro – Harich – Havemann. Marxistische Systemkritik und politische Utopie in der DDR“ vorgestellt. Die Arbeit wurde am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von Prof. em. Richard Saage als Doktorvater betreut. Entsprechend ist der wissenschaftlich-methodische Ansatz ideengeschichtlicher Natur. Das Erkenntnisinteresse lag vorrangig in der utopiegeschichtlichen Einordnung von drei Werken, die als Buch erschienen und leicht antiquarisch zu beschaffen sind. Das …
im Vorfeld der Buchvorstellung in Erfurt am 29. Oktober 2015.
Vortrag vom 6. Februar 2015 zum Nachhören.
Die Grenzen ungebremsten Wirtschaftswachstums wurden nach 1970 auch von der DDR-Opposition diskutiert. Im Ergebnis entstanden u.a. drei Öko-Utopien, die bei aller Sperrigkeit erstaunlich relevante Fragen aufwerfen: Wolfgang Harichs „Kommunismus ohne Wachstum?“ (1975), Rudolf Bahros „Die Alternative“ (1977) und Robert Havemanns „Morgen“ (1980). Ihre Autoren waren die wohl bekanntesten linken SED-Kritiker in der DDR. Im Gegensatz zu den Bürgerrechtlern der achtziger Jahre reichten ihre Forderungen weit über eine Demokratisierung des Realsozialismus hinaus. Die Verknüpfung des Kommunismus mit der ökologischen Frage war für sie zentral, wobei sich ihre Ergebnisse unterschieden. Gemeinsam hatten sie jedoch den …
Vortrag aus dem Jahr 2013 zum Nachhören
Elemente seines utopischen Denkens bei Rudolf Bahro, Wolfgang Harich und Robert Havemann
Von 1949 bis 1961 lebte und wirkte der Philosoph Ernst Bloch in Leipzig. Als nahezu Unbekannter eingereist, wurde er innerhalb weniger Jahre zum wohl wichtigsten Denker der jungen DDR und geriet schließlich mit der SED in Konflikt. Während seiner 12 Jahre in der DDR veröffentlichte Bloch u.a. sein Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“ – eine Geschichte des utopischen Denkens, verknüpft mit einem praxisphilosophischen Imperativ.
Blochs Lesart der 11. Feuerbachthese von Marx, wonach die Philosophen die Welt nur verschieden interpretiert hätten und es …