Rezension zu „Bahro – Harich – Havemann“ von Jörg Roesler
in: „Z. Zeitschrift marxistische Erneuerung“, März 2015.
Der Beitrag muss erworben werden.
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Rezension zu „Bahro – Harich – Havemann“ von Jörg Roesler
in: „Z. Zeitschrift marxistische Erneuerung“, März 2015.
Der Beitrag muss erworben werden.
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Alexander Amberger erinnert an die Wachstumskritik von Bahro, Harich und Havemann – woran anzuknüpfen wäre
Rezension von Guido Speckmann, in: neues deutschland vom 6. Februar 2015
Wachstumskritik erfreut sich im Zuge der globalen Finanzkrise größerer Beliebtheit. So begrüßenswert das ist, so bedauerlich ist, dass marxistische Ansätze in ihr kaum Beachtung finden. Marxisten spielen in der sogenannten Degrowth-Bewegung kaum eine Rolle; auch linksradikale Gruppen halten sich zurück. Prägend sind in der in Frankreich Décroissance genannten Kritik überwiegend grüne und linksalternative Milieus. Das war mal anders.
Die erste Welle der Wachstumskritik gab es vor über vierzig Jahren, ausgelöst durch die Publikation des …
Eine Untersuchung von DDR-Beiträgen zu Systemkritik und politischer Utopie
Rezension von Volker Gransow bei KULTURATION. Online Journal für Kultur, Wissenschaft und Politik
Spätestens seit dem „System der induktiven und deduktiven Logik“ (1886, von John Stewart Mill) sollte deutlich sein, dass der sozialwissenschaftliche Vergleich im Kern eine methodische Kombination von Konkordanz und Differenz darstellt. Die komparatistische Fachliteratur zeigt, dass die eigentliche analytische Kunst darin besteht, neben einem „tertium comparationis“ sowohl für Gemeinsamkeiten als auch für Unterschiede geeignete Gegenstände aufzuspüren. Dies ist Alexander Amberger mit dem vorliegenden Text hervorragend gelungen, sowohl von Zeit und Ort als auch von den Akteuren her. Die …
Rezension von Bernhard Mankwald
in: Das Blättchen, 18. Jahrgang, Nummer 2, 19. Januar 2015
So lautet der Titel eines neuen Buchs, in dem der Politikwissenschaftler Alexander Amberger diese drei Männer als Exponenten der marxistischen Systemkritik und politischen Utopie in der DDR charakterisiert. Im Mittelpunkt steht dabei der utopische Aspekt ihres Denkens; biographische Fakten bilden das Fundament der Darstellung.
Wolfgang Harich stammte aus einer gebildeten Familie und schloss sich kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs dem Widerstand an. Danach widmete er sich der Philosophie und konnte mit nicht einmal 30 Jahren eine Professur übernehmen. Er war Mitgründer und Redakteur einer Fachzeitschrift …
Alexander Amberger über marxistische Systemkritik in der DDR.
Von Siegfried Prokop
In: junge Welt online vom 10.11.2014
In einer jüngst erschienenen Studie untersucht Alexander Amberger die in den 70er und frühen 80er Jahren von Wolfgang Harich, Rudolf Bahro und Robert Havemann niedergeschriebenen marxistischen Postwachstumsutopien; sie gingen davon aus, dass der revolutionäre Impetus ohne die Utopie ihr Ideal verliert. Ohne die progressive Kraft und Dynamik der Utopie würde der Realsozialismus zu einem als »ausweglos« empfundenen System erstarren.
Wolfgang Harich plädierte 1975 in seinem in Interviewform gestalteten Buch »Kommunismus ohne Wachstum?« für eine anmaßende Ökodiktatur, die eher Züge einer Dystopie trug. Er …