Die Umwelt ist zu wichtig, um sie dem einen Prozent Superreicher zu überlassen, mahnt Milo Probst
zuerst erschienen in: nd, 6. Januar 2022
Der Klimawandel ist seit einiger Zeit endlich auch im linken Lager angekommen. Die jüngst hochgekochte Diskussion um die personelle Besetzung des Themenfeldes in der Linksfraktion ist ein gutes Beispiel dafür. Was nützen soziale und emanzipatorische Kämpfe, wenn der Planet in absehbarer Zeit nicht mehr bewohnbar sein wird? Die soziale Frage kann man folglich nicht ohne die ökologische lösen. Umgekehrt gilt das Gleiche, denn eine ökologische Politik gegen die Lebenswirklichkeit der Ausgebeuteten, Lohnabhängigen und Unterdrückten wird keinen Erfolg …